BUNDjugend Baden-Württemberg - … und jetzt noch die Erde retten!

Nachhaltig essen

Viele andere Faktoren können dein Essen klimafreundlicher und fairer machen:

– Regionale Produkte:
Regionale Produkte sind klimafreundlicher, denn sie haben einen geringeren Transportweg. Weniger Weg – weniger Klimagase. Meistens, denn wenn ein Kopfsalat in einem beheizten Gewächshaus gezogen werden muss, bedeutet das immense Emission von Klimagasen. Da kann ein weiter Transportweg klimafreundlicher sein als vor Ort beheizt. Das bringt uns automatisch zum zweiten Aspekt: Saisonalität.
>>> www.klimakochbuch.de

– Saisonale Ernährung:
Wir leben mittlerweile in der Komfortzone, fast alles ist immer verfügbar. Aber nicht alle Lebensmittel haben immer Saison und das ist auch gut so! So kommen immer wieder frische und regionale Obst- und Gemüsesorten auf den Tisch. Das ist nicht nur lecker und abwechslungsreich, sondern auch super fürs Klima und den Geldbeutel.
>>> www.klimakochbuch.de

– Bio-Lebensmittel:
Im ökologischen Landbau wird auf energieintensiven Kunstdünger und Pestizideinsatz verzichtet. Das bedeutet, dass durch die Vermeidung von Pestiziden eine deutliche höhere Anzahl von Lebewesen auf und im Boden ein dauerhaftes Zuhause finden. Ja und das Klima? Auch prima, denn der Boden speichert mehr CO2 und die Bewirtschaftung erfolgt weniger energieaufwändig.
>>> www.bio-siegel.de

– Fair-Antwortung:
Fair gehandelte Produkte kommen ursprünglich aus dem Weltladen. Mittlerweile finden sich in fast allen Lebenmittelgeschäften die Basics. Fair Trade hilft bei Armutsbekämpfung und zur Herstellung von Ernährungssouveränität. Fair Trade ist ein wichtiger Teil der Entwicklungszusammenarbeit. Aber auch europäische Landwirte brauchen faire Preise!
>>> www.fairtrade.de und www.fair-plus.de

– Frisches statt Fertiggerichte essen:
Fertiggerichte, besonders Tiefkühlprodukte, sind sehr energieaufwändig. Denn fast alle Fertiggerichte werden vorgegart, aufwändig verpackt und schockgefrostet. Hinzu kommt dann die notwendige Kühlung im LKW, im Supemarkt und in der Gefriertruhe zu Hause.

– Nichts wegwerfen:
Deutschland ist Weltmeister im Essen wegwerfen!
Kein Titel, auf den man stolz sein kann. Planvoll einkaufen und Reste verwerten helfen dir, deinem Geldbeutel und der Umwelt – nice! Wer mutig ist, kann auch containern gehen und Nahrung dort zurückholen, wo sie weggeschmissen wird. Am meisten Spaß macht es nachts und zu mehreren. Das Ganze ist aber eine rechtliche Grauzone, also sei achtsam.
>>> www.foodsharing.de und www.containern.de

– Verpackung:
beim Einkauf vermeiden.

– Greenwashing:
Setzt euch kritisch mit Werbung für Nahrungsmittel auseinander. Gegenwärtig sind Begriffe wie „gesund“, „natürlich“ oder „aus artgerechter Tierhaltung“ nicht geschützt. Setzt euch ebenso für Verbraucherrechte ein. Fordert z.B. eine klare Kennzeichnung von Lebensmitteln ein.
>>> www.foodwatch.de

Alle Tipps stammen auf unserm Rezeptheft, dass im Rahmen von 1 Monat Vegan entstanden ist