BUNDjugend Baden-Württemberg - … und jetzt noch die Erde retten!

Jugendorganisationen sagen JA zum Ausstieg!

25.11.2011

+++   PRESSEMITTEILUNG   +++

Jugendorganisationen sagen „JA“ zum Ausstieg.

In einer gemeinsamen Presseerklärung fordern die Jugendorganisationen des Bündnisses „Ja zum Ausstieg“ – BUNDjugend, GRÜNE JUGEND sowie die Naturschutzjugend – die baden-württembergischen Jungwählerinnen und Jungwähler dazu auf, an der Volksabstimmung teilzunehmen und am Sonntag mit „Ja“ zum Ausstieg zu stimmen.

„Ein gut ausgebauter Bahnverkehr ist ein wichtiges Anliegen für alle Jugendlichen im Land. Er ist Voraussetzung für Mobilität und Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Mit der Verwirklichung von Stuttgart 21 werden diese Mittel jedoch schlicht verschwendet. Schon heute klagen junge Leute über schlechte Zugverbindungen, marode Bahnhöfe und volle Züge. Mit der unterirdischen Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofes wird dies gewiss nicht besser“, machen BUNDjugend, Grüne Jugend und NAJU deutlich.

Die LandessprecherInnen der Grünen Jugend, Jessica Messinger und Marcel Emmerich, erläutern: „Man muss kein Spitzenmathematiker sein, um sich ausrechnen zu können, dass die hohen Kosten von Stuttgart 21 vor Ort geplante Regionalstadtbahnen, zweigleisige Streckenausbauten oder eine viertelstündliche Taktung verhindern. Dieses Projekt hat nichts mit der Zukunft zu tun, es ist eine Idee aus vergangenen Zeiten“.

„Wir wollen mehr Bahn im Nah- und Fernverkehr und sagen JA zu K21. Der modernisierte Kopfbahnhof ist barrierefrei, ökologisch und bietet deutlich mehr Kapazität. Das ist die zukunftsfähige und kostengünstige Alternative für das 21. Jahrhundert“, stellt Nico Ludewig, Landesvorstand der Naturschutzjugend, fest.

Simon Wiem, Landesvorstand der BUNDjugend, fordert „ein Ende der Ausstiegskostenlüge von 1,5 Milliarden. Realistisch ist mit einer Summe von circa 350 Millionen Euro zu rechnen. Alles andere ist Angst- und Panikmache“.

„Wir rufen alle Jugendlichen dazu auf, Stuttgart 21 zu verhindern und am kommenden Sonntag das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen: JA zum Ausstieg. All diejenigen, denen aufgrund ihres Alters das Wahlrecht vorenthalten wird, können immerhin ihre Eltern vom JA überzeugen“, so die baden-württembergischen Jugendorganisationen abschließend.

+++   www.naju-bw.de   +++   www.bundjugend-bw.de   +++   www.gjbw.de   +++

Hier gibt es die Pressemitteilung als PDF zum Herunterladen.